ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN der

My Entertainment GmbH

Arbeitskräfteüberlasser
Hausgrundweg 10/4/4 1220 Wien

office@MyCrew.at

 

PREISE & KONDITIONEN:

Alle Stundensätze sind Inklusivstundensätze, d.h. sämtliche anfallenden Kosten sind im Rahmen der Normalarbeitszeit mit diesen Stundensätzen abgedeckt. Allfällige zusätzliche Zahlungen für Mehr- und Überstunden werden von uns wie folgt verrechnet.

Bei Arbeistkräfteüberlassung verrechnen wir einen Faktor von 2,4 auf den Bruttostundenlohn des Mitarbeiters. Dies kann Variieren oder mit einem Stundensatz vereinbart sein.

Bei 50 %-igen Überstunden verrechnen wir einen Aufschlag von 40 % und bei 100 %-igen Überstunden berechnen wir einen Aufschlag von 80 %.

Unsere Tarife beinhalten sämtliche Lohn- und Lohnnebenkosten, basieren auf einer Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche und stellen ein ortsübliches Entgelt dar.

Bei gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Änderungen behalten wir uns eine Anpassung der Verkaufspreise vor.

Derzeit noch nicht bekannte Zulagen, die aufgrund gesetzlicher oder kollektivvertraglicher Regelungen zu bezahlen sind, werden gesondert und nach vorheriger Rücksprache mit Ihnen, in Rechnung gestellt.

Allfällige Zulagen und Zuschläge laut Beschäftiger Kollektivvertrag werden mit einem Faktor von 2,25 weiterverrechnet.

Die Auftragserteilung gilt auf unbestimmte Zeit, sofern nicht anders vereinbart.

Bitte informieren Sie uns bei Interesse rechtzeitig über Ihren Bedarf und die Dauer des Einsatzes. Nur so können wir die Suche, optimale Disposition unserer Mitarbeiter und die Einhaltung sämtlicher gesetzlichen Fristen garantieren.

Falls Teamleiter für Stundenaufzeichnungen eingesetzt werden sollen, tritt ebenfalls der Verrechnungsfaktor von 2,4 ein, jedoch ist hier auf die Verwendungsgruppe und den angepassten Bruttostundenlohn zu achten. Sollte dies nicht der Wunsch sein des Auftraggebers ist dieser verpflichtet wöchentliches Reporting bezüglich der Stundenaufzeichnung an den Auftragnehmer zu übermitteln. 

Sollten doch weniger Stunden benötigt werden als bestellt und der Verursacher der Auftraggeber sein, wird dennoch der gesamte Tag zu verrechnen.  

RÜCKSTELLUNG BEI ÜBERLASSUNGEN:

Rückstellung des Personals innerhalb des 1. Monates täglich, ab dem 2. Monat sind wir vor Beendigung der Überlassung mindestens 3 Wochen vorher schriftlich zu verständigen.Sollte der Auftrag verlängert werden gelten ab 1.7 die Rückstellfrist laut §20 des Angestelltengesetz die Kündigungsfristen.

 

  1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen, im folgenden kurz Überlasser oder My Entertainment genannt, und dem Beschäftigerbetrieb, im folgenden Beschäftiger genannt.

  1. Vertragsabschluss

 Mit Vertragsschluss, spätestens mit Inanspruchnahme der Leistung, gelten die AGB als angenommen und werden Bestandteil des Vertrages zwischen dem Überlasser und dem Beschäftiger. Hiervon abweichende AGB des Beschäftigers  erlangen nur Gültigkeit, wenn sie vom Überlasser ausdrücklich anerkannt werden.

  1. Leistungsumfang

 My Entertainment beschäftigt Dienstnehmer zur Überlassung an Dritte und übernimmt die Bereitstellung von Arbeitskräften an den Beschäftiger. Die Überlassung erfolgt aufgrund dieser AGB und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes (AÜG). Es gelten insbesondere die jeweils aktuell anzuwendenden Kollektivverträge.

 Der Beschäftiger verpflichtet sich, hinsichtlich der an ihn überlassenen Dienstnehmer alle einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Arbeitszeitgesetze und die jeweils geltenden Arbeitssicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften, einzuhalten.

Gegenstand der Arbeitskräfteüberlassung ist die Bereitstellung von Arbeitskräften, nicht die Erbringung bestimmter Leistungen. Die My Entertainment Dienstnehmer arbeiten unter der Führung, Weisung und Verantwortung des Beschäftigers.

  1. Honorar

Die Abrechnung erfolgt auf Basis der geleisteten Arbeitsstunden, worunter auch eine bloße Ruf- oder Dienstbereitschaft fällt, nach den im jeweiligen Einzelvertrag sowie diesen AGB und allfälligen Anhängen getroffenen Vereinbarungen. Sofern gesetzliche, kollektivvertragliche oder andere im Betrieb des Beschäftigers für Dienstnehmer von My Entertainment anwendbare Bestimmungen eine Erhöhung der Lohn- oder Lohnnebenkosten zur Folge haben, ist My Entertainment berechtigt, die Preise für ihre Leistungen im Ausmaß der Erhöhung ab dem Tag der Erhöhung anzupassen.

Die geleisteten Arbeitsstunden sind von jedem My Entertainment Dienstnehmer im jeweiligen Zeiterfassungssystem  nach Stunden und Minuten oder Dezimalen inklusive Pausen aufzuzeichnen und vom Beschäftiger  zu bestätigen.

Unterbleibt der Einsatz von überlassenen Arbeitskräften aus Gründen, die nicht vom Überlasser verschuldet worden sind, bleibt der Beschäftiger zur vollen Entgeltsleistung verpflichtet. Dies gilt auch bei Nichtverwendung der überlassenen Arbeitskräfte wegen eines unabwendbaren Ereignisses. Eine Überlassung von Arbeitskräften an Betriebe, die von Streik oder Aussperrung betroffen sind, erfolgt auch Grund § 9 AÜG nicht.

Arbeits- und Pausenzeiten richten sich nach den Verhältnissen im Betrieb des Beschäftigers. Der ausgefüllte und bestätigte Zeitnachweis ist vom Beschäftiger  zum Ende der Arbeitswoche jeweils spätestens am ersten Arbeitstag der Folgewoche an die My Entertainment zu übermitteln. Bei nicht fristgerechter oder fehlender Übermittlung eines Zeitnachweises durch den Beschäftiger ist die My Entertainment  berechtigt, ohne weitere Nachfrage auf Basis der Normalarbeitszeit abzurechnen.

Die Rechnungen werden wöchentlich gelegt. Der Rechnungsbetrag ist sofort nach Rechnungserhalt ohne Abzüge netto Kassa zahlbar.

Bei Zahlungsverzögerung oder Verschlechterung der Bonität des Beschäftigers ist My Entertainment jedenfalls berechtigt, die Leistungen gänzlich einzustellen oder eine weitere Leistungserbringung von einer Vorauszahlung abhängig zu machen.

Beanstandungen haben unverzüglich, spätestens eine Woche nach Erhalt der Rechnung zu erfolgen; spätere Reklamationen sind ausgeschlossen. Die Fälligkeit des Gesamtbetrages bleibt davon unberührt. Es gelten Verzugszinsen in Höhe von 10,0 % pro Monat ab dem Tage der Fälligkeit als vereinbart. Der Beschäftiger ist weder zur Aufrechnung noch zur Zurückbehaltung gegenüber My Entertainment berechtigt. Überlassene My Entertainment Dienstnehmer sind nicht inkassoberechtigt.

  1. Vertragsende

Der Beschäftiger ist verpflichtet, My Entertainment das Ende des Bedarfes für jeden Dienstnehmer so früh wie möglich bekannt zu geben, spätestens aber entsprechend der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Wochen für Arbeiter und ab 01.07.2021 nach dem AngG § 20.

Bei Ende der Überlassung eines My Entertainment Dienstnehmers wird sofort eine Rechnung erstellt.

  1. Rechte und Pflichten

Der Einsatz von My Entertainment Dienstnehmern für Tätigkeiten in einer höheren Beschäftigungsgruppe als zunächst vereinbart verpflichtet den Beschäftiger  zur Bezahlung entsprechend erhöhter Verrechnungssätze an . Wird der My Entertainment Dienstnehmer beim Beschäftiger für Tätigkeiten in einer niedrigeren Beschäftigungsgruppe als vereinbart eingesetzt, vermindert dies den Verrechnungssatz von My Entertainment nicht. Dies gilt sinngemäß auch für den Einsatz von My Entertainment Dienstnehmern an einem anderen Ort als zunächst vereinbart, soweit daraus ein erhöhter Anspruch des My Entertainment Dienstnehmers (z.B. höheres Taggeld, Reisespesen o.ä.) resultiert. 

Die Überwachung der sach- und fachgerechten Ausführung der Tätigkeit der My Entertainment Dienstnehmer sowie das Weisungsrecht obliegen dem Beschäftiger. Der Beschäftiger verpflichtet sich, arbeitsvertragliche Pflichtverletzungen eines überlassenen Dienstnehmers  unverzüglich anzuzeigen.

Der Beschäftiger verpflichtet sich, Arbeitskräfte des Überlassers nicht abzuwerben, es sei denn, es wird eine schriftliche Vereinbarung zwischen Überlasser und Beschäftiger getroffen.

  1. Änderungen lt. AÜG Novelle per 01.01.2013

Der Beschäftiger ist verpflichtet, My Entertainment insbesondere über die voraussichtliche Dauer des Einsatzes, die benötigte Qualifikation des überlassenen Mitarbeiters und die damit verbundene kollektivvertragliche Einstufung, Zulagen und Zuschläge, Akkordarbeit als auch Sonderzahlungen und in den im Betrieb des Beschäftigers für vergleichbare Arbeitnehmer für vergleichbare Tätigkeiten anzuwendenden Kollektivvertrag geltenden Bestimmungen zu informieren.

Der Beschäftiger ist weiters verpflichtet, My Entertainment über die Leistung von Nachtschwerarbeit und von Schwerarbeit zu informieren. Im Weiteren ist der Beschäftiger verpflichtet, My Entertainment über betriebliche  Bestimmungen allgemeiner Art, die sich auf Aspekte der Arbeitszeit und des Urlaubs beziehen, zu informieren.

Die Verrechnung unserer Dienstleistung erfolgt auf Basis dieser verbindlichen Entgeltregelungen für die Dauer des Einsatzes. Gibt der Beschäftiger diese Regelungen verspätet oder unrichtig bekannt und entsteht der My Entertainment hieraus ein Schaden, so ist der Beschäftiger verpflichtet, My Entertainment diesen Schaden sowie sämtliche damit verbundenen Kosten und Aufwendungen zu ersetzen. 

Der Beschäftiger ist verpflichtet, die überlassenen Mitarbeiter über offene Stellen in seinem Betrieb, die besetzt werden sollen, zu informieren. Die Information hat durch allgemeine Bekanntgabe an geeigneter, dem überlassenen Mitarbeiter zugänglicher, Stelle im Betrieb des Beschäftigers zu erfolgen.

Der Beschäftiger hat dem überlassenen Mitarbeiter Zugang zu den Wohlfahrtseinrichtungen und -maßnahmen in seinem Betrieb unter den gleichen Bedingungen wie seinen eigenen Arbeitskräften zu gewähren, es sei denn, eine unterschiedliche Behandlung ist aus sachlichen Gründen gerechtfertigt. Zu den Wohlfahrtseinrichtungen und – maßnahmen zählen insbesondere Kinderbetreuungseinrichtungen, Gemeinschaftsverpflegung und Beförderungsmittel. Gleiches gilt für die Einbeziehung der überlassenen Mitarbeiter in eine allfällige Betriebspension nach einer Überlassungsdauer von vier Jahren (§ 10 Absatz 1a AÜG).  

Für den Beschäftiger gilt im Sinne aller Gleichbehandlungsvorschriften und Diskriminierungsverboten als Arbeitgeber der überlassenen Arbeitskräfte und somit sind alle Gleichbehandlungsvorschriften und Diskriminierungsverbote, die für vergleichbare Arbeitnehmer des Beschäftigers gelten, für die überlassenen Arbeitskräfte gleichermaßen gültig. Gewährt der Beschäftiger überlassenen Arbeitskräften Zugang zu Information, Einrichtung oder Behandlung ohne sachliche Rechtfertigung unterschiedlich und entsteht der My Entertainment hieraus ein Schaden, ist der Beschäftiger verpflichtet, My Entertainment diesen Schaden sowie sämtliche damit verbundenen Kosten und Aufwendungen zu ersetzen.

Für die Dauer der Beschäftigung im Betrieb des Beschäftigers hat der Beschäftiger die Arbeitnehmerschutz- und Fürsorgepflicht im Sinne des AÜG zu beachten.

Der Beschäftiger trägt die alleinige Verantwortung für eine eigenmächtig veranlasste vertrags- oder gesetzeswidrige Beschäftigung der Dienstnehmer in seinem Betrieb und stellt My Entertainment insoweit von jeder Haftung frei. 

Der Beschäftiger ist verpflichtet, die erforderlichen Unterweisungs-, Aufklärungs- und Gefahrenabwehrmaßnamen zu setzen und den My Entertainment Dienstnehmern die erforderlichen ordnungsgemäßen und sicheren Werkzeuge, die Ausrüstung, die Arbeitsmittel und die Arbeitsschutzausrüstung auf seine Kosten zur Verfügung zu stellen.

Der Beschäftiger ist verpflichtet, My Entertainment vor der Überlassung über die erforderliche Eignung und die erforderlichen Fachkenntnisse, über die erforderliche gesundheitliche Eignung und Untersuchungserfordernisse, über die Notwendigkeit einer besonderen ärztlichen Überwachung sowie über sämtliche Sicherheitsaspekte des Arbeitsplatzes zu informieren und My Entertainment im erforderlichen Ausmaß Zugang zu den Sicherheits und Gesund­heits­schutzdokumenten zu gewähren.

Der Beschäftiger und der Überlasser sind verpflichtet, auch die überlassenen Dienstnehmer entsprechend zu informieren.

Die für die Tätigkeit der My Entertainment Dienstnehmer notwendigen arbeitsmedizinischen Vorsorge-, Eignungs- und Folgeuntersuchungen werden vom Beschäftiger bei Auftragserteilung und soweit erforderlich laufend benannt und veranlasst. Der Beschäftiger hat dafür die Kosten zu tragen. Die Überlassung darf nur erfolgen, wenn die allenfalls erforderlichen Eignungs- und Folgeuntersuchungen durchgeführt wurden und keine bescheidmäßige Feststellung der gesundheitlichen Nichteignung des My Entertainment Dienstnehmers erfolgt ist, wovon sich der Beschäftiger zu überzeugen hat.

Der Beschäftiger ist zur Meldung des Arbeitsunfalls an die entsprechenden Behörden verpflichtet.

  1. Haftung

Den Überlasser trifft keine Haftung für allfällige durch überlassene Arbeitskräfte verursachte beim Beschäftige oder bei Dritten entstandene Schäden.

Der Überlasser haftet nicht für Verlust, Diebstahl oder Beschädigungen von zur Verfügung gestellten Werkzeugen, Arbeitsmitteln und sonstigen übergebenen Sachen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der überlassenen Arbeitskraft Geld, Wertpapiere, kostbare oder empfindliche Sachen anvertraut werden.

Vor der Inbetriebnahme von Fahrzeugen und Geräten, für die eine Bewilligung oder Berechtigungen erforderlich ist, hat der Beschäftiger das Vorhandensein der entsprechenden Bewilligungen oder Berechtigungen zu überprüfen. Unterlässt der Beschäftiger diese Überprüfung, sind alle Ansprüche aller Art gegen den Überlasser ausgeschlossen. 

Mangels anderer Vereinbarung hat My Entertainment nur für die durchschnittliche berufliche und fachliche Eignung des Dienstnehmers einzustehen. Bei Verletzung dieser Verpflichtung haftet My Entertainment dem Beschäftiger nur für den unmittelbar durch Auswahlverschulden beim Dritten, also dem Kunden des Beschäftigers, entstandenen Personen- und Sachschaden, jedoch nur insoweit, als My Entertainment bei der Auswahl vorsätzliche oder krass grob fahrlässige Sorgfaltsverletzungen begangen hat und die mangelnde Eignung des My Entertainment Dienstnehmers nicht ohnehin für den Beschäftiger erkennbar war. 

  1. Datenschutz

Bewerbungsunterlagen, die dem Beschäftiger durch My Entertainment übermittelt werden, bleiben im Eigentum von My Entertainment. Bewerbungsunterlagen sind vertraulich zu behandeln und bei Nichtgebrauch umgehend an My Entertainment zu retournieren bzw. zu vernichten.

Der Beschäftiger verpflichtet sich, weder Bewerbungsunterlagen noch Daten der von My Entertainment vorgeschlagenen Kandidaten an Dritte weiterzugeben, zu behalten oder zu kopieren. Beide Vertragsparteien unterliegen den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.

  1. Allgemeines

Für Streitigkeiten zwischen Überlasser und Beschäftiger ist das sachliche in Betracht kommende Gericht am Hauptfirmensitz des Überlassers zuständig. Beschäftiger und Überlasser vereinbaren die Anwendung österreichischen Rechts, auch wenn der Ort des Arbeitseinsatzes im Ausland liegt. 

Jegliche Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen von einem einzelvertretungsbefugten Vertreter von My Entertainment unterfertigt werden.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder der Einzelvereinbarung unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstatt der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen vereinbaren die Vertragsteile die Geltung einer wirksamen Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung soweit wie möglich nahe kommt.